ETFs gehören heute zu den beliebtesten Anlageprodukten weltweit. Wie traditionelle verwaltete Fonds oder Investmentfonds bieten sie Anlegern Zugang zu einer Vielzahl von Wertpapieren, sind jedoch wesentlich kostengünstiger. Im Gegensatz zu traditionellen Fonds können sie wie normale Aktien gehandelt werden. Sehen wir uns einmal an, wie ETFs funktionieren, welche Vor- und Nachteile es gibt und welche Produkte als beste ETF 2026 in Betracht kommen.
Trading & Investment in ETFs – Kurzanleitung
- Wählen Sie Ihre Strategie – im aktiven Trading können Sie mit Derivaten auf Kurse spekulieren, beim Investieren erwerben Sie direkt Anteile an ETFs.
- Wählen Sie Ihre ETFs – Kaufen oder handeln Sie einen ETF, um einen Sektor, einen Index, Aktien aus einem bestimmten Land, eine Rohstoff-, Währungs- oder Rentenmarktentwicklung nachzubilden.
- Nehmen Sie Ihre Position ein – Eröffnen Sie ein Konto bei uns, um Ihren Handel oder Ihre Investition zu starten.
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Was ist ein ETF?
Was sind ETFs eigentlich? Ein börsengehandelter Fonds (Exchange Traded Fund, ETF) ist ein Korb von Wertpapieren – Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe, Indizes, sogar Kryptowährungen oder eine Kombination davon –, den Sie über einen Broker kaufen oder handeln können. Der Fonds kauft entweder physisch die Vermögenswerte, die er nachbildet, oder nutzt komplexere Anlagen, um die Entwicklung des zugrunde liegenden Marktes nachzubilden.
ETFs bieten die besten Eigenschaften zweier beliebter Anlageformen: Sie verfügen über die Diversifizierungsvorteile von Investmentfonds und lassen sich gleichzeitig so einfach handeln wie Aktien. Dadurch sind die Vehikel grundsätzlich eine geeignete Geldanlage für Anfänger, sofern der ETF zu den eigenen Zielen passt und die damit verbundenen Risiken verstanden werden.
Ein ETF bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Korb von Vermögenswerten zu kaufen und zu verkaufen, ohne alle Komponenten einzeln erwerben zu müssen. Der ETF-Anbieter besitzt die zugrunde liegenden Vermögenswerte, konzipiert einen Fonds, der deren Wertentwicklung nachbildet, und verkauft dann Anteile an diesem Fonds an Anleger. Die Anteilseigner besitzen einen Teil eines ETF, aber nicht die zugrunde liegenden Vermögenswerte des Fonds. Dennoch erhalten Anleger eines ETF, der einen Aktienindex nachbildet, pauschale Dividendenzahlungen oder Reinvestitionen für die Aktien, aus denen sich der Index zusammensetzt.
ETFs können zum aktiven Trading ebenso genutzt werden wie für langfristige Buy & Hold Strategien und sind in Kombination mit letzteren der Inbegriff für passives Investieren. Einmalanlagen sind ebenso möglich wie regelmäßige Einzahlungen z.B. über Sparpläne, sofern diese durch den depotführenden Broker angeboten werden.
ETFs sind zwar darauf ausgelegt, den Wert eines Basiswerts nachzubilden – sei es eine Rohstoff wie Gold oder ein Aktienkorb wie der USA500 –, sie werden jedoch zu marktbestimmten Preisen gehandelt, die in der Regel leicht von diesem Wert abweichen. Darüber hinaus unterscheiden sich die längerfristigen Renditen eines ETFs aufgrund von Faktoren wie Kosten von denen seines Basiswerts.
Mit NAGA können Sie CFDs auf ETFs handeln oder Anteile an ETFs kaufen.
Wie man mit ETFs handelt oder in ETFs investiert
ETFs werden sowohl über Online-Broker als auch über traditionelle Broker-Dealer gehandelt.
Handel mit ETFs mit Derivaten
Der Handel mit ETFs ist eine Möglichkeit, von kurzfristigen Kursbewegungen innerhalb bestimmter Sektoren zu profitieren. Wenn Sie ETFs mit CFDs handeln, können Sie Hebelwirkung nutzen, um Ihr Engagement in dem ETF Ihrer Wahl zu verstärken.
Dadurch ermöglichen Ihnen CFDs, eine Position zu einem Bruchteil der Kosten einer traditionellen Investition zu eröffnen. Das bedeutet, dass der Hebel zwar Ihre Gewinne vergrößern kann, aber auch Ihre Verluste. Der Grund dafür ist, dass Verluste auf der Grundlage des gesamten Positionswerts und nicht auf der Grundlage der Kosten für die Eröffnung dieser Position berechnet werden und die ursprüngliche Einlage bei weitem übersteigen können. Daher ist es wichtig, vor dem Handel eine Risikomanagementstrategie zu entwickeln.
ETF-Handelsstrategien
Im Folgenden finden Sie einige Strategien, über die Sie sich vielleicht näher informieren sollten, bevor Sie eine Long- oder Short-Position auf einen ETF eingehen.
Daytrading
Daytrading ist eine Technik, die eher von Tradern als von Investoren verwendet wird. Dabei werden Finanzinstrumente innerhalb eines einzigen Handelstages gekauft und verkauft. Daytrader versuchen, kleine Marktbewegungen auszunutzen, indem sie viele Trades mit jeweils relativ geringem Gewinn ausführen.
Zu den für Daytrading geeigneten Märkten gehören Devisen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen und Aktien.
Swing-Trading
Swing-Trading zielt darauf ab, von kurzfristigen Kursmustern zu profitieren, und geht davon aus, dass Kurse niemals nur in eine Richtung tendieren (d. h. selbst innerhalb eines Trends steigen und fallen die Kurse). Swing-Trader versuchen, aus den Auf- und Abwärtsbewegungen, die innerhalb eines kurzen Zeitraums auftreten, Gewinne zu erzielen.
Im Wesentlichen versuchen Trader, die diese Strategie anwenden, von den kleinen Umkehrungen der Kursbewegungen eines Marktes zu profitieren.
Leerverkäufe
Leerverkäufe, auch als „Shorting“ oder „Going Short“ bekannt, sind eine Handelsstrategie, mit der von fallenden Kursen profitiert werden kann. Bei der traditionellen Form des Leerverkaufs wird ein geliehener Vermögenswert in der Hoffnung verkauft, dass sein Kurs fallen wird, um ihn später mit Gewinn zurückzukaufen.
Die Verwendung von derivativen Produkten wie CFDs ist eine alternative Möglichkeit, den Handel auszuführen, da diese Produkte keinen Austausch eines Basiswerts erfordern. Sie erklären sich damit einverstanden, die Preisdifferenz Ihres ETFs zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung und dem Zeitpunkt der Schließung der Position auszutauschen.
Hedging
Hedging lässt sich mit dem Abschluss einer Versicherung für Ihre Wertpapiere vergleichen und ist eine Möglichkeit, Ihre Verluste zu mindern, falls sich der Markt gegen Sie entwickelt. Dies wird durch strategische Platzierung von Trades erreicht, sodass Gewinne oder Verluste in einer Position durch Wertänderungen in einer anderen Position ausgeglichen werden.
Um eine Position abzusichern, nehmen Sie in der Regel entweder eine entgegengesetzte Position in einem eng verwandten Markt ein oder dieselbe Position in einem Markt, der sich umgekehrt zu Ihrer ursprünglichen Anlage entwickelt. Obwohl Hedging Ihr Risiko verringern kann, sollten Sie beachten, dass Ihnen dennoch Gebühren für beide Positionen entstehen.
Direkter Kauf von ETF-Anteilen
In der Regel können Sie ETFs auch direkt kaufen. Über ein Brokerkonto können Anleger Anteile an ETFs genauso kaufen wie Aktien. Hier bieten die Indexfonds Vorteile bei den Kosten, da anders als bei klassischen Investmentfonds kein Agio anfällt (Ordergebühren und börsliche Spreads sind in der Regel deutlich niedriger).
Dies ist eine längerfristige Form, um von den Bewegungen eines bestimmten Marktes oder Sektors zu profitieren.
Anleger können sich für ein traditionelles Brokerkonto entscheiden, während Trader sich für Derivate entscheiden können.
Trader können nicht nur die traditionellere „Long”-Position eröffnen, sondern auch von fallenden Märkten profitieren – dies wird als „Short”-Position bezeichnet. Dies eröffnet ganz neue Gewinnmöglichkeiten, erhöht jedoch auch das Risiko.
ETF-Anlagestrategien
Im Folgenden finden Sie einige Strategien, über die Sie sich vor dem Kauf von Anteilen an einem ETF informieren sollten.
Buy and Hold
Eine Buy-and-Hold-Strategie beinhaltet einen langfristigen Anlagehorizont und das Festhalten an Ihrer Anlage trotz etwaiger Wertschwankungen des ETF. Die Theorie hinter einer Buy-and-Hold-Strategie ist einfach. Kaufen Sie einen Vermögenswert und halten Sie ihn, bis Sie ihn verkaufen müssen. In dieser Zeit könnten Sie von jahrelangen Kapitalzuwächsen und Ertragsauszahlungen profitiert haben.
Sektorrotation
Um Ihre Anlagen zu diversifizieren, sollten Sie ein Portfolio aufbauen, das von verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus profitiert. ETFs sind eine Möglichkeit, eine sektorbasierte Strategie umzusetzen. Dank ihrer relativ niedrigen Gebühren können sie bei Bedarf „neu ausbalanciert” werden, und dank ihrer Transparenz wissen Sie genau, worin der Fonds investiert.
Durchschnittskosteneffekt
Beim Dollar-Cost-Averaging werden über einen bestimmten Zeitraum hinweg kleinere Kapitalbeträge investiert, anstatt eine große Summe auf einmal. Mit dieser Strategie gleichen Sie die Höhen und Tiefen der Kursbewegungen im Laufe der Zeit aus. Da die Kurse steigen und fallen, können Sie durch die Streuung Ihrer Investitionen wahrscheinlich niedrigere Durchschnittskosten für den Kauf jeder Anlageeinheit erzielen. Ein Tipp: Achten Sie im ETF Sparplan Vergleich auf niedrige Ausführungsgebühren.
Arten von ETFs
Anlegern stehen verschiedene Arten von ETFs zur Verfügung, die zur Erzielung von Erträgen, zu Spekulationszwecken und zur Absicherung oder teilweisen Kompensation von Risiken im Portfolio eines Anlegers eingesetzt werden können. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung einiger der derzeit auf dem Markt verfügbaren ETFs.
Aktien-ETFs
Aktien-ETFs umfassen einen Korb von Aktien, die eine einzelne Branche oder einen einzelnen Sektor abbilden. Ein Aktien-ETF kann beispielsweise Automobilaktien oder ausländische Aktien abbilden. Das Ziel besteht darin, ein diversifiziertes Engagement in einer einzelnen Branche zu bieten, die sowohl leistungsstarke Unternehmen als auch neue Marktteilnehmer mit Wachstumspotenzial umfasst. ETFs könne auch strategische Ansätze umsetzen: Ein Dividenden ETF etwa investiert in dividendenstarke Aktien mit dem Ziel, eine hohe und stabile Ausschüttungsrendite zu generieren.
Im Gegensatz zu Aktienfonds haben Aktien-ETFs niedrigere Gebühren und beinhalten keinen tatsächlichen Besitz der einzelnen im ETF enthaltenen Wertpapiere. Zu den bekanntesten Produkten dieser Art gehören MSCI World ETF. Diese ETFs bilden den MSCI World Index, einen globalen Aktienindex mit Schwerpunkt in den USA, nach.

Nur zu Illustrationszwecken
Branchen-/Sektor-ETFs
Branchen- oder Sektor-ETFs sind Fonds, die sich auf einen bestimmten Sektor oder eine bestimmte Branche konzentrieren. Ein ETF für den Energiesektor umfasst beispielsweise Unternehmen, die in diesem Sektor tätig sind. Die Idee hinter Branchen-ETFs ist es, von den Aufwärtspotenzialen dieser Branche zu profitieren, indem die Performance der in diesem Sektor tätigen Unternehmen nachgebildet wird. Ein Beispiel ist der Technologiesektor, einschließlich künstlicher Intelligenz, der in den letzten Jahren einen Zufluss von Geldern verzeichnet hat. Gleichzeitig werden die Nachteile volatiler Aktienkursentwicklungen in einem ETF gemindert, da dieser keinen direkten Besitz von Wertpapieren beinhaltet. Branchen-ETFs werden auch genutzt, um während Konjunkturzyklen zwischen Sektoren zu rotieren.

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Geografische ETFs
Mit geografischen ETFs können Sie Vermögenswerte in einer bestimmten Region verfolgen. Sie können beispielsweise mit einem US-ETF handeln, der Ihnen ein Engagement in allen US-Indizes ermöglicht, mit einem MCSI-ETF, der taiwanesische Unternehmen umfasst, oder mit einem internationalen ETF wie dem iShares Saudi Arabia ETF (KSA), wenn Sie in den saudischen Aktienmarkt investieren möchten.

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Rohstoff-ETFs
Wie der Name schon sagt, investieren Rohstoff-ETFs in Gold, Öl und andere Rohstoffe. Rohstoff-ETFs bieten mehrere Vorteile. Erstens diversifizieren sie ein Portfolio und erleichtern so die Absicherung gegen Kursrückgänge. So können Rohstoff-ETFs beispielsweise während einer Baisse an den Aktienmärkten als Puffer dienen. Zweitens ist der Besitz von Anteilen an einem Gold-ETF oder Öl-ETF kostengünstiger als der physische Besitz des Rohstoffs. Der Grund dafür ist, dass bei ersteren keine Versicherungs- und Lagerkosten anfallen.

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Währungs-ETFs
Währungs-ETFs sind gepoolte Anlageinstrumente, die die Wertentwicklung von Währungspaaren aus in- und ausländischen Währungen abbilden. Währungs-ETFs dienen mehreren Zwecken. Sie können verwendet werden, um auf der Grundlage der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in einem Land auf die Kurse von Währungen zu spekulieren. Sie werden auch zur Diversifizierung eines Portfolios oder als Absicherung gegen Volatilität an den Devisenmärkten von Importeuren und Exporteuren eingesetzt. Einige von ihnen werden auch zur Absicherung gegen die Gefahr einer Inflation verwendet.

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Kryptowährungs-ETFs
Ein Kryptowährungs-Exchange Traded Fund (Krypto-ETF) ist ein Fonds, der aus Kryptowährungen besteht. Während die meisten ETFs einen Index oder einen Korb von Vermögenswerten nachbilden, bildet ein Kryptowährungs-ETF den Kurs eines oder mehrerer digitaler Token nach. Sie sind entweder durch physische Kryptowährungen gedeckt (die den Fonds verwaltende Investmentgesellschaft tätigt Käufe von Kryptowährungen, und das Eigentum an den Coins wird in Form von Anteilen dargestellt) oder eine synthetische Variante, die Kryptowährungsderivate wie Terminkontrakte nachbildet (zum Beispiel der einzige börsennotierte Bitcoin-ETF).

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Anleihen-ETFs
Anleihen-ETFs sind börsengehandelte Fonds, die in verschiedene festverzinsliche Wertpapiere wie Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen investieren. Im Gegensatz zu einzelnen Anleihen haben die meisten Anleihen-ETFs kein Fälligkeitsdatum und werden wie Aktien den ganzen Tag über an einer zentralen Börse gehandelt, sodass Sie sie zu jeder Zeit während des Handelstages kaufen oder verkaufen können. Die Struktur traditioneller Anleihen macht es für Anleger schwierig, eine Anleihe mit einem attraktiven Preis zu finden. Anleihe-ETFs umgehen dieses Problem, indem sie an großen Indizes wie der NYSE gehandelt werden.

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Inverse ETFs
Inverse ETFs versuchen, durch Leerverkäufe von Aktien Gewinne aus Aktienkursrückgängen zu erzielen. Ein Leerverkauf ist der Verkauf einer Aktie in der Erwartung eines Wertverlusts und der Rückkauf zu einem niedrigeren Preis. Ein inverser ETF nutzt Derivate, um eine Aktie leer zu verkaufen. Dabei handelt es sich um Wetten darauf, dass der Markt fallen wird. Wenn der Markt fällt, steigt ein inverser ETF um einen proportionalen Betrag. Anleger sollten sich bewusst sein, dass viele inverse ETFs börsengehandelte Schuldverschreibungen (ETNs) und keine echten ETFs sind. Ein ETN ist eine Anleihe, wird jedoch wie eine Aktie gehandelt und von einem Emittenten wie beispielsweise einer Bank garantiert. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Broker, ob ein ETN für Ihr Portfolio geeignet ist.

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Hebel-ETFs
Ein Hebel-ETF strebt eine Rendite an, die ein Vielfaches (z. B. 2× wie SQQQ oder 3× wie TQQQ) der Rendite der zugrunde liegenden Anlagen beträgt. Wenn beispielsweise der S&P 500 um 1 % steigt, erzielt ein 3× gehebelter S&P 500 ETF eine Rendite von 3 % (und wenn der Index um 1 % fällt, verliert der ETF 3 %). Diese Produkte nutzen Derivate wie Optionen oder Terminkontrakte, um ihre Renditen zu hebeln. Es gibt auch gehebelte inverse ETFs, die eine inverse multiplizierte Rendite anstreben.

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Beispiele für beliebte ETFs
Der erste ETF war der SPDR S&P 500 ETF (SPY), der den S&P 500 Index nachbildet und bis heute ein aktiv gehandelter ETF ist.
Weitere beliebte ETFs, die es zu beobachten gilt, sind:
- Der SPDR Dow Jones Industrial Average (DIA) („Diamanten“) repräsentiert die 30 Aktien des Dow Jones Index.
- Der iShares MSCI World ETF (EEM) strebt an, die Anlageergebnisse eines Index nachzubilden, der sich aus Aktien aus Industrieländern zusammensetzt.
- Der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) ist der erste US-amerikanische Bitcoin-gebundene ETF, der Anlegern die Möglichkeit bietet, auf bequeme, liquide und transparente Weise von Bitcoin-Renditen zu profitieren.
- Sektor-ETFs bilden einzelne Branchen und Sektoren ab, wie z. B. Energie (XLE), Technologie (XLK), Versorger (XLU) oder Finanzdienstleistungen (XLF).
- Rohstoff-ETFs repräsentieren Rohstoffmärkte, darunter Gold (GLD), Silber (SLV) oder Rohöl (USO).
Die fünf größten ETF-Emittenten
Es gibt unzählige Arten von ETFs, von Anleihen-ETFs und Markt-ETFs bis hin zu inversen ETFs, ausländischen Markt-ETFs und alternativen ETFs.
Das Portfolio von Vanguard hat die Marke von 1 Billion US-Dollar an verwalteten ETF-Vermögenswerten (AUM) überschritten. BlackRock (BLK), das die iShares-ETFs sponsert, The Vanguard Group und State Street Corp. sind die einzigen Unternehmen, die zu dieser Elite gehören.
Es gibt fünf Emittenten mit einem verwalteten ETF-Vermögen von 100 Milliarden Dollar oder mehr:
- BlackRock: 3,56 Billionen Dollar
- The Vanguard Group: 3,42 Billionen Dollar
- State Street Corp., der Sponsor von SPDR ETFs: 1,52 Billionen Dollar
- Invesco Ltd.: 720,2 Milliarden Dollar
- Charles Schwab: 449,4 Milliarden Dollar
Quelle: etfdb.com (Stand: August 2025)
Die größten ETFs
Alle 50 der größten ETFs, deren verwaltetes Vermögen zwischen 254 und 700 Milliarden US-Dollar liegt, werden von diesen fünf führenden Emittenten angeboten.
Die fünf größten Fonds sind:
- Vanguard Total Stock Market ETF (VTI): 700,40 Milliarden US-Dollar
- SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY) von State Street: 639,67 Milliarden US-Dollar
- iShares Core S&P 500 ETF (IVV) von BlackRock: 633,02 Milliarden US-Dollar
- Vanguard S&P 500 ETF (VOO): 505,64 Milliarden US-Dollar
- Invesco QQQ Trust (QQQ): 354,07 Milliarden US-Dollar
Quelle: etfdb.com (Stand: August 2025)
Unter den 50 größten ETFs bietet BlackRock 18 an, Vanguard sponsort 20, State Street gibt 6 heraus und Invesco hat 7.
Was Sie wissen müssen, bevor Sie in ETFs investieren
Laut Barron's machen ETFs wertmäßig 30 % des gesamten US-Handels aus. Anleger strömen aufgrund ihrer Einfachheit, relativen Kostengünstigkeit und des Zugangs zu einem diversifizierten Produkt zu ihnen.
Heute werden Hunderte von ETFs regelmäßig an den großen Börsen gehandelt. ETFs haben sowohl positive als auch negative Aspekte, die ein kluger Anleger vor einer Investition berücksichtigen sollte.
Vorteile von ETFs
Seit ihrer Einführung im Jahr 1993 haben börsengehandelte Fonds (ETFs) einen enormen Popularitätsschub erlebt. Für die meisten Privatanleger stellen ETFs eine ideale Anlageform dar, um ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen.
Einfache Diversifizierung
Erhalten Sie mit einem einzigen Handel Zugang zu einem gesamten Markt, Land oder einer gesamten Region.
ETFs sind ein kostengünstiges Anlageprodukt
Es ist nur eine Transaktion erforderlich, um einen vollständig diversifizierten Index zu handeln. Die Kosten für eine Anlage in ETFs sind geringer (niedrigere Verwaltungskostenquote) als bei einer Anlage in aktiv verwaltete Aktienfonds und sogar in einige Aktienindexfonds. Die Mindestanlage beträgt nur 500 AUD (für an der ASX notierte ETFs).
Sicherheit
ETFs halten die zugrunde liegenden Wertpapiere in einem Trust getrennt von einer Verwahrstelle.
Keine Fälligkeit
Im Gegensatz zu verwalteten Fonds gibt es bei ETFs keine Mindesthaltedauer und keine Gebühren für vorzeitige Rücknahmen.
Hebelwirkung und Leerverkäufe
Genau wie Aktien können ETFs gekauft oder verkauft werden. Sie können auch über Hebelinstrumente wie Margin-Kredite oder CFDs gehandelt werden. Eine Hebelwirkung kann zwar das Engagement und das Gewinnpotenzial erhöhen, aber auch das Risiko steigern.
Transparenz
ETFs, insbesondere Indexfonds, sind bestrebt, ihre Bestände regelmäßig offenzulegen, damit Sie genau sehen können, was Sie in Ihrem Portfolio halten.
Risiken von ETFs
Es kann leicht passieren, dass man sich von der Begeisterung für börsengehandelte Fonds (ETFs) mitreißen lässt. Dennoch bergen sie viele der gleichen Risiken wie Aktien, zusätzlich zu einigen spezifischen Risiken für ETFs. Hier finden Sie einen Überblick über das „Kleingedruckte” bei ETFs.
Währungsrisiko
Bei Investitionen in ETFs mit internationaler Ausrichtung ist Ihr Kapital sowohl einem Währungsrisiko als auch lokalen Aktienrenditen ausgesetzt.
Liquidität
Die Liquidität variiert zwischen den einzelnen ETFs und beeinflusst die Kauf-/Verkaufsspanne (oder Kosten), die beim Handel anfallen.
Tracking Error
Die Rendite des Portfolios kann von der Rendite des nachgebildeten Index oder Referenzwerts abweichen. Diese Abweichungen sind größer, wenn der ETF eine andere Strategie als die vollständige Nachbildung des zugrunde liegenden Index verfolgt.
Mangelnde Preisfindung
Wenn eine Mehrheit der Anleger ETFs hält und nicht mit den darin enthaltenen Einzelaktien handelt, kann die Preisfindung für die einzelnen Wertpapiere, aus denen sich ein Index zusammensetzt, weniger effizient sein. Im schlimmsten Fall, wenn alle nur ETFs besitzen, gibt es niemanden mehr, der die einzelnen Aktien bewertet, und somit bricht der Markt zusammen.
ETFs im Vergleich zu Investmentfonds und Indexfonds
Was sind die Unterschiede zwischen ETFs, Investmentfonds und Indexfonds? Der Begriff „Investmentfonds” bezieht sich auf die Struktur eines Fonds. Anleger legen ihre Ressourcen „gemeinsam” zusammen, um am Markt zu investieren. Anstatt Anteile an den im Fonds gehaltenen Wertpapieren zu handeln, kaufen und verkaufen Anleger Anteile an der Investmentfondsgesellschaft.
Indexfonds sind eine Art von Fonds, die darauf abzielen, die Performance eines bestimmten Aktienindex nachzubilden, während Investmentfonds aktiv verwaltet werden und darauf abzielen, den Index zu übertreffen. Ein Indexfonds kann als Investmentfonds oder als ETF strukturiert sein.
ETFs wurden entwickelt, um Anlegern eine steuerlich effizientere Alternative zu Investmentfonds mit höherer Liquidität zu bieten. Investmentfonds werden direkt vom Fondsmanager gekauft und die Preise werden nur einmal pro Tag abgerechnet. ETFs sind marktfähige Wertpapiere, die während der gesamten Handelszeit sofort an Börsen gekauft und verkauft werden können. Dies ermöglicht es Anlegern, schnell auf Markttrends zu reagieren.
ETFs bieten eine flexible, kostengünstigere Alternative zu Investmentfonds, da passive indexbasierte Fonds niedrigere Verwaltungsgebühren haben als aktiv verwaltete Fonds. ETFs verhalten sich wie Aktien, da sie in der Regel leer verkauft, auf Margin gekauft und mit Optionen versehen werden können. ETFs haben einige Gemeinsamkeiten mit Investmentfonds – beide bestehen aus einem diversifizierten Wertpapierkorb –, aber in der Regel erfordern sie keine Mindestanlage, wie dies bei den meisten Investmentfonds der Fall ist. ETFs bieten in der Regel niedrigere Kostenquoten und Maklergebühren.
Trading & Investment in ETFs mit Naga.com
NAGA.com bietet eine umfassende Plattform, die speziell für den Handel und die Investition in ETFs entwickelt wurde. Sie wurde sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Trader konzipiert und bietet Zugang zu einer großen Auswahl an Fonds von führenden Anbietern sowie leistungsstarke Tools wie erweiterte Charting-Funktionen, Risikomanagement-Funktionen und Social-Trading-Funktionen, mit denen Sie Ihren Anlageansatz optimieren können. Befolgen Sie diese Schritte, um mit ETFs auf NAGA.com zu beginnen.
- Eröffnen Sie ein Live-Konto – Wir bieten Hunderte von börsengehandelten Fonds auf unserer Plattform an, darunter beliebte Titel von iShares, Invesco, Vanguard und ARK Invest.
- Wählen Sie Ihre Produkte – Informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen Investitionen und CFD-Handel, bevor Sie eine Position eröffnen.
- Entwickeln Sie eine effektive Risikomanagementstrategie – Informieren Sie sich über unsere Ausführungs- und Ordertypen, um zu erfahren, wie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders dazu beitragen können, Kapitalverluste zu vermeiden.
- Wählen Sie Ihren ETF – Lesen Sie unseren Artikel über einige der besten ETFs für , um herauszufinden, welcher Fonds Ihnen die höchsten Dividendenausschüttungen bietet.
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Quellen:
https://www.justetf.com/en/academy/etf-for-beginners.html
https://www.ishares.com/uk/individual/en/investing-basics/what-is-an-etf

