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Hedging in Trading und Investment

Mittels Hedging können Anleger ihr Portfolio absichern. Wie das funktioniert und wann es sinnvoll ist, erläutert dieser Beitrag.

21 Minuten

Experten

abril 22, 2026

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Cristian Cochintu

Hedging in Trading und Investment

Vielleicht haben Sie schon einmal über den Einsatz einer Put Option zum Schutz gegen Kursverluste oder Maßnahmen zur Währungsabsicherung gelesen. Beide Instrumente gehören in den Werkzeugkasten des Hedgings. 

So starten Sie mit Hedging – Kurzanleitung

Es gibt verschiedene Instrumente zur Portfolioabsicherung. So können Sie schnell mehr über CFD Hedging erfahren und direkt damit starten:

  • Eröffnen Sie ein Konto. Bei NAGA.com können Sie schnell und einfach ein Konto eröffnen.
  • Üben Sie den Handel auf einem Demokonto. Testen Sie Ihre Hedging-Strategien in einer risikofreien Umgebung mit einem NAGA-Demokonto.
  • Erweitern Sie Ihr Wissen: Besuchen Sie die NAGA Academy für umfassende Finanzmarkt-Schulungen und lernen Sie verschiedene Hedging-Techniken und Marktanalysen kennen.

Alternativ können Sie der führenden Social-Trading-Plattform beitreten und mit NAGA Autocopy die Trades der erfolgreichsten Trader in Echtzeit kopieren.

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Was ist Hedging?

Was ist Hedging eigentlich? Hedging ist die Praxis, mehrere Positionen gleichzeitig zu eröffnen, um Ihr Handels- oder Anlageportfolio vor Volatilität oder Unsicherheiten auf den Finanzmärkten zu schützen. Dabei werden Verluste aus einer Position durch Gewinne aus einer anderen ausgeglichen.

Das bedeutet: Wenn ein Instrument an Wert verliert, steigt der Wert des anderen wahrscheinlich an, was dazu beitragen kann, das Risiko der an Wert verlierenden Position durch einen Gewinn auszugleichen. Diese Anlageentscheidungen sollten nicht übereilt getroffen werden und erfordern im Vorfeld gründliche Überlegungen und Analysen.

In der Regel ist Hedging eine Risikomanagementstrategie, die von kurz- bis mittelfristigen Tradern und Anlegern genutzt wird, um sich gegen ungünstige Marktbewegungen abzusichern. Viele langfristige Anleger wenden Hedging nie an, da sie kurzfristige Schwankungen "aussitzen." 

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen für Hedging. Hedging bildet ein Sicherheitsnetz, das Verluste aus ungünstigen Marktbewegungen begrenzt. Hedging kann in einer volatilen Umgebung den Gesamtwert eines Portfolios  stabilisieren und dadurch Panikverkäufe vermeiden. Absicherungsgeschäfte können außerdem im Hinblick auf mögliche Währungsverluste getätigt werden oder aus steuerlichen Gründen erwogen werden.

Warum hedgen Marktteilnehmer?

  1. Um das Volatilitätsrisiko bei Devisenpositionen zu vermeiden (Devisenabsicherung)
  2. Um die Zwangsveräußerung von Aktienbeständen zu vermeiden (Portfolioabsicherung)
  3. Um das Währungsrisiko bei ausländischen Vermögenswerten zu vermeiden (Währungsabsicherung)

*Es ist wichtig zu verstehen, dass Händler sich nicht absichern, um Gewinne zu erzielen, sondern um Verluste zu minimieren. Jeder Handel birgt Risiken, da es keine Möglichkeit gibt, zu verhindern, dass sich der Markt gegen Ihre Position bewegt, aber eine erfolgreiche Absicherungsstrategie kann die Höhe Ihrer Verluste minimieren.

1. Vermeidung des Volatilitätsrisikos bei Devisenpositionen (Forex-Hedging)

Für manche liegt der Reiz des Devisenhandels darin, dass er unglaublich volatil und temporeich ist, während andere bestrebt sind, übermäßige Risiken nach Möglichkeit zu reduzieren. Während viele Händler ihr Risiko durch die Festlegung von Stop-Loss-Limits steuern, entscheiden sich einige für Forex-Hedging-Strategien. Dazu gehören:

Einfache Forex-Hedging-Strategie

Das Eröffnen einer entgegengesetzten Position zu einem bestehenden Trade ist eine einfache und unkomplizierte Forex-Hedging-Methode. Sie könnten sich beispielsweise entscheiden, eine Short-Position auf dasselbe Währungspaar zu eröffnen, wenn Sie bereits eine Long-Position in diesem Paar halten. Dies wird als direktes Hedging bezeichnet.

Obwohl eine direkte Absicherung keinen Nettogewinn abwirft, würden Sie Ihre ursprüngliche Position am Markt beibehalten, um für den Fall einer Trendwende gewappnet zu sein. Wenn Sie sich für eine Absicherung der Position entscheiden, könnten Sie mit einem zweiten Trade Geld verdienen, wenn sich der Markt gegen Ihren ersten Trade wendet. Hätten Sie sich nicht für eine Absicherung der Position entschieden, würde das Schließen Ihres Trades bedeuten, dass Sie einen Verlust hinnehmen müssten.

Einige Devisenbroker bieten keine Möglichkeit für direkte Absicherungen an und würden die beiden Positionen einfach miteinander verrechnen.

Mehr über Forex Trading lernen

Absicherungsstrategie mit mehreren Währungen

Eine gängige Devisen-Absicherungsstrategie besteht darin, zwei positiv korrelierte Währungspaare wie GBP/USD und EUR/USD auszuwählen und dann Positionen auf beide Paare einzugehen, jedoch in entgegengesetzter Richtung.

Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie sichern Ihr USD-Risiko ab, indem Sie eine Long-Position auf GBP/USD eingehen, nachdem Sie zuvor eine Short-Position auf EUR/USD eingegangen sind. Ihre Long-Position auf GBP/USD hätte einen Verlust erlitten, wenn das Pfund gegenüber dem Dollar gefallen wäre, doch dieser würde teilweise durch den Gewinn aus Ihrer EUR/USD-Position ausgeglichen werden. Ihre Absicherung würde etwaige Verluste aus Ihrer Short-Position abdecken, falls der US-Dollar fallen sollte.

Man muss bedenken, dass die Absicherung mehrerer Währungspaare gewisse Risiken mit sich bringt. Während Sie im oben genannten Fall Ihr Dollar-Risiko abgesichert hätten, hätten Sie sich gleichzeitig einem Short-Engagement beim Pfund und einem Long-Engagement beim Euro ausgesetzt.

Wenn Ihr Absicherungsplan erfolgreich ist, können Sie sogar einen Gewinn erzielen und gleichzeitig Ihr Risiko reduzieren. Bei einer direkten Absicherung wäre Ihr Nettosaldo gleich Null, aber bei einer Strategie mit mehreren Währungen ist es möglich, dass eine Position mehr Gewinn einbringt, als die andere Position an Verlusten verursacht. Allerdings sind bei dieser Art der Währungsabsicherung auch Verluste möglich.

Absicherung im Devisenhandel mit Optionen und Forwards

Devisenoptionen sind eine Form von Derivaten, die dem Händler das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, ein Währungspaar zu einem festgelegten Preis mit einem Verfallsdatum zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Devisenoptionen werden hauptsächlich als kurzfristige Absicherungsstrategie eingesetzt, da sie einem Zeitwertverlust unterliegen. Der Preis von Optionen leitet sich u.a. aus der Zinsdifferenz der involvierten Währungen und der erwarteten Volatilität ab. 

FX Forwards sind unbedingte Termingeschäfte und ähneln Futures (der Unterschied liegt in der fehlenden Standardisierung). Mit einem FX Forward verpflichtet sich ein Marktteilnehmer, zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft eine bestimmte Menge einer Währung gegen eine andere Währung zu einem festgelegten Kurs zu tauschen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein europäischer Exporteur erhält in zwei Monaten eine vereinbarte Zahlung aus einem Exportgeschäft in Höhe von 1 Mio. $. Direkt bei Zahlungseingang ist der Umtausch in € vorgesehen. Innerhalb der zwei Monate trägt der Exporteur das volle Währungsrisiko: Wertet der $ bis dahin gegenüber dem € ab, sinkt der Wert der Zahlung aus Sicht des Exporteurs. Der Exporteur könnte nun eine Put Option auf den EUR/USD erwerben oder einen Forward Kontrakt abzuschließen, um sein Währungsrisiko durch Hedging zu reduzieren.

Hedging im FX Handel

  • Sie können Ihre Absicherungsstrategien in einer risikofreien Umgebung testen, indem Sie ein Demo-Handelskonto bei NAGA.com eröffnen. Wenn Sie bereit sind, Ihre Devisen-Absicherungsstrategie auf den Live-Märkten umzusetzen, können Sie ein Konto bei NAGA.com eröffnen – das dauert weniger als fünf Minuten, sodass Sie so schnell wie möglich bereit sind, auf den Live-Märkten zu handeln.
  • Unsere Online-Handelsplattform, NAGA WebTrader, macht das Währungs-Hedging zu einem einfachen Vorgang. Darüber hinaus bietet unsere umfassende Integration mit TradingView erweiterte Chart-Funktionen, um Symbole zu vergleichen und Hedging-Möglichkeiten zu erkennen.
  • Sie können auch unsere mobilen Handels-Apps nutzen, darunter Software für iOS und Android. So können Sie ganz einfach von unterwegs handeln, ohne den Komfort Ihres Desktop-Computers zu Hause.

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2. Vermeidung von Aktienverkäufen (Portfolioabsicherung)

Aktien verlieren in Bärenmärkten an Wert. Wer seine Aktien absichern und nicht veräußern (und damit möglicherweise die Besteuerung unrealisierter Verluste auslösen) möchte, kann ein Absicherungsgeschäft nutzen. Wer z.B. ein dem DAX entsprechendes Portfolio besitzt, kann durch die Eröffnung einer Shortposition im DAX Future vollständige Marktneutralität herstellen. Doch es gibt weitere Möglichkeiten, die vor allem für Privatanleger besser geeignet sind.

Hedging durch Optionen und  Leerverkäufe und CFD Hedging

Anleger können Put Optionen auf Aktien oder Indizes erwerben und damit ihre Aktien im Bestand gegen Kursverluste absichern. Anders als bei einem Future besteht hier keine vollständige Marktneutralität. Der Portfoliowert wird gegen fallende Kurse geschützt, partizipiert aber an steigenden Kursen. Im Gegenzug verringert sich die Portfoliorendite um die gezahlte Optionsprämie. 

Leerverkäufe sind eine weitere Option: Zum einen könnten alle im Bestand befindlichen Aktien im Depot 1:1 leerverkauft werden, was in der Praxis allerdings recht umständlich ist. Häufiger anzutreffen ist der Leerverkauf von Aktien, die eine hohe Korrelation zum Portfolio aufweisen. Leerverkäufe (aber auch Käufe) können zudem beim Delta Hedging eingesetzt werden.

Der Handel mit Futures und Optionen ist ebenso wie der Einsatz von Leerverkäufen ausschließlich für erfahrene Anleger geeignet.

Aktien leerverkaufen: So geht es

Hedging mit Short-ETFs

Dank börsengehandelter Fonds (ETFs) können Anleger ihre Portfolios absichern, ohne auf Derivate oder andere komplexe Finanzprodukte zurückgreifen zu müssen. Für manche Anleger sind ETFs aufgrund ihrer geringen Kosten und ihrer einfachen Handhabung besonders attraktiv. Ein Portfolio aus Long-Aktien kann mit einem ETF abgesichert werden, der auf einen Leitindex wie den USA 500 shortet, da der ETF Gewinne erzielt, wenn der zugrunde liegende Index fällt. Auch hier sollte der Einsatz solcher ETFs als kurzfristige Anlage betrachtet werden, ähnlich wie das Eingehen von Short-Positionen in Aktien. Short-ETFs gibt es mit und ohne Hebel.

Einige der besten ETFs 2026

Hedging mit  Index-CFDs

Eine weitere und sehr einfache Möglichkeit ist CFD Hedging. Durch Short CFDs auf Aktien und Indizes lässt sich ein Portfolio absichern. Gerade für Privatanleger ist CFD Hedging aufgrund der kleineren Kontraktgrößen und der geringeren Kapitalanforderungen oft der simpelste und effektivste Weg zum Risikomanagement im Trading. CFDs sind ebenso wie Optionen und Futures dem Derivatehandel zuzurechnen und mit entsprechenden Risiken verbunden.

Genauso wie Händler, die CFDs nutzen, Short-Positionen auf einzelne Aktien einsetzen können, um ihr Haupt-Anlageportfolio abzusichern, können sie Short-Positionen auf die Indizes selbst nutzen, ähnlich wie bei der Verwendung von Short-ETFs. Auch hier führen Kursrückgänge des Index dazu, dass Anleger mit ihren Short-Positionen Gewinne erzielen, obwohl diese Short-Positionen wie zuvor eher als kurzfristige Absicherung bei Korrekturen oder in Bärenmärkten genutzt werden und nicht als langfristige Positionen über viele Jahre hinweg.

Wie bei Aktien und ETFs zielt die Absicherung nicht darauf ab, das gesamte Risiko eines Marktrückgangs zu beseitigen, sondern es zu mindern. Da sie Hebelwirkung nutzt, muss sie in Verbindung mit einem angemessenen Risikomanagement eingesetzt werden, damit eine plötzliche Markterholung nicht zu einem erheblichen Verlust führt, der die gesamte Absicherungsmaßnahme sinnlos macht.

Indizes traden: So geht es

Beginnen Sie mit der Absicherung Ihres Portfolios

  • Üben Sie die Absicherung Ihres Anlageportfolios mit 10.000 $ virtuellem Guthaben über ein NAGA-Demokonto. Oder wenn Sie bereit sind, mit dem Handel zu beginnen, eröffnen Sie ein Live-Konto.
  • Mit NAGA.com können Sie CFDs auf eine breite Palette von Aktien, Indizes und ETFs über ein einziges Handelskonto handeln. Über ein Invest-Konto können Sie zudem Anteile an inversen und gehebelten ETFs erwerben.

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3. Hedging von Währungsrisiken bei ausländischen Vermögenswerten (Währungsabsicherung)

Sehen wir uns aufgrund der besonderen Relevanz das Hedging von Währungsrisiken noch etwas genauer an.

Wenn eine Wertänderung einer Währung gegenüber einer anderen zu einem Wertanstieg oder -rückgang eines Vermögenswerts führt, wirken sich Wechselkursschwankungen auf die Rendite aus. Beim Kauf eines inländischen Vermögenswerts ändert sich für einen Anleger lediglich, ob dessen Wert steigt. Bei einer Investition im Ausland muss er jedoch auch die Auswirkungen des Wechselkurses berücksichtigen. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Wenn eine Landeswährung aufwertet, hat sie eine geringere Kaufkraft, da man damit nun eine geringere Menge einer Fremdwährung kaufen kann. Umgekehrt steigt die Kaufkraft einer Landeswährung, wenn sie an Wert gewinnt, da man damit nun mehr von einer Fremdwährung kaufen kann.

Bei der Steuerung des Währungsrisikos ist es entscheidend zu bedenken, dass man, wenn man neue Devisenpositionen aufbaut, um das eigene Währungsrisiko auszugleichen, auch das Risiko dieser neuen Bestände akzeptiert. Die Anforderungen für die Absicherung von Devisenpositionen selbst variieren.

Hedging des Währungsrisikos mit spezialisierten ETFs

Eine zwar weniger konventionelle, aber dennoch mögliche Methode zur Absicherung des Wechselkursrisikos ist die Anlage in einen spezialisierten Devisen-ETF (Exchange Traded Fund). Grundsätzlich funktioniert ein Devisen-ETF wie jeder andere ETF auch, hält jedoch statt Aktien oder Anleihen Bargeldbestände in der jeweiligen Währung oder Derivate, die an eine zugrunde liegende Währung gebunden sind und deren Kursbewegungen nachbilden. Beispiele hierfür sind der ProShares UltraShort Euro ETF, der Currency Shares Euro Trust oder der Invesco DB US Dollar Index Bullish Fund.

Ein Trader kann bei diesen ETFs je nach erforderlicher Absicherung Long- oder Short-Positionen eingehen, um den Wert einer Anlage oder den Cashflow vor der Volatilität einer Währung (oder mehrerer Währungen) zu schützen.

Hedging des Währungsrisikos mit CFDs

Ein Differenzkontrakt (CFD) ist ein Derivat, das zur Absicherung des Wechselkursrisikos genutzt werden kann – um eine CFD-Position zu eröffnen, muss der Händler die zugrunde liegende Währung nicht besitzen. Eine CFD-Absicherung funktioniert, weil Sie sich bereit erklären, die Preisdifferenz eines Wertpapiers – in diesem Fall einer Währung – vom Zeitpunkt der Eröffnung der Position bis zu ihrer Schließung auszutauschen. Bewegt sich der Markt in die vom Händler prognostizierte Richtung, erzielt er einen Gewinn; bewegt er sich gegen ihn, erleidet er einen Verlust.

Eine CFD-Position kann genutzt werden, um das Währungsrisiko des abgesicherten Vermögenswerts auszugleichen. Da CFDs ein Produkt mit Hebelwirkung sind, ist nur ein geringer Kapitaleinsatz erforderlich, um die Absicherung einzugehen. Darüber hinaus kann die Absicherung durch Barausgleich geschlossen werden, wodurch der potenzielle finanzielle Aufwand des Handels begrenzt wird.

So funktioniert CFD Trading

Hedging des Währungsrisikos durch Terminkontrakte

Ein Devisenterminkontrakt (FEC) ist ein Derivat, das es einer Person ermöglicht, einen Wechselkurs heute für einen festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft festzuschreiben. Der Vorteil eines Terminkontrakts besteht darin, dass er das Vermögen einer Person vor Wechselkursschwankungen schützen kann, indem er bereits jetzt einen genauen Wert festlegt. Die Kosten oder der Nutzen des Kaufs eines Terminkontrakts sind zum Zeitpunkt des Kaufs bekannt, wobei der Terminkurs durch Abzinsung des Kassakurses unter Berücksichtigung von Zinsdifferenzen berechnet wird.

 Währungsrisiken hedgen

  • Eröffnen Sie ein Konto. Sie erhalten Zugang zu einer breiten Palette gängiger und exotischer Währungspaare sowie zu verschiedenen spezialisierten ETFs.
  • Überlegen Sie, wie viel Kapital Ihnen zur Verfügung steht. Das Eingehen mehrerer Positionen ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, insbesondere wenn Sie Positionen über Nacht halten oder bestimmte Ordertypen nutzen. Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Handelskosten.
  • Gehen Sie nicht davon aus, dass Absicherung eine Alternative zum Risikomanagement ist. Sie können beispielsweise weiterhin Stop-Losses auf Positionen anwenden, bei denen Sie den Markt für besonders volatil halten.
  • Erfahren Sie mehr über den CFD-Handel. Die NAGA Academy bietet eine große Auswahl an kostenlosen Handelskursen für Anfänger und fortgeschrittene Trader.

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Die besten Hedging-Strategien

Es gibt verschiedene Methoden zur Absicherung, doch manche davon können äußerst kompliziert sein. Aus diesem Grund haben wir uns einige der gängigsten Methoden zur Risikoabsicherung angesehen – sei es eine bestimmte Strategie, eine Plattformfunktion oder eine Anlageklasse, die als Absicherung gilt. Diese Absicherungsstrategien sind:

1. Direkte Absicherung2. Pairs-Trading3. Handel mit sicheren Anlagen

Direktes Hedging (Perfect Hedge)

Direktes Hedging (Perfect Hedge) bezeichnet die Strategie, gleichzeitig zwei Positionen mit entgegengesetzter Richtung auf denselben Vermögenswert zu eröffnen. Wenn Sie also bereits eine Long-Position halten, würden Sie zusätzlich eine Short-Position auf denselben Vermögenswert eingehen.

Der Vorteil einer direkten Absicherung gegenüber dem Schließen Ihrer Position und dem erneuten Einstieg zu einem besseren Preis besteht darin, dass Ihr Trade weiterhin am Markt verbleibt. Sobald die negative Kursbewegung vorbei ist, können Sie Ihre direkte Absicherung schließen.

Direktes Hedging ist vorteilhaft für Aktionäre und langfristige Anleger, die ihre Aktienbestände während Marktabschwüngen nicht liquidieren möchten. Es ist auch für Privatpersonen und Unternehmen wichtig, um das Risiko ungünstiger Rohstoffpreisbewegungen zu verringern.

Pairs Trading

Pairs Trading ist die wohl am häufigsten genutzte Methode des Hedging. Am besten lässt sich Pairs Trading im Wesentlichen als Long-Short-Hedging-Strategie beschreiben, was bedeutet, dass es marktneutral ist. Es spielt keine Rolle, ob die beiden beteiligten Wertpapiere derselben Anlageklasse angehören, solange zwischen ihnen eine positive Korrelation besteht.

Da eine Position long und die andere short ist, ist das Portfolio weniger anfällig für allgemeine Marktrückgänge. Wenn der gesamte Markt fällt, werden Verluste in der Long-Position oft durch Gewinne in der Short-Position ausgeglichen. Trader suchen nach zwei historisch korrelierten Vermögenswerten, deren Kurse auseinanderlaufen. Die Strategie setzt im Sinne der Mean Reversion darauf, dass sich die Kursdifferenz wieder ihrem historischen Durchschnitt annähert.

Dies lässt sich auf Aktien desselben Sektors oder verwandter Sektoren anwenden (ein Unternehmen kann auf Kosten eines anderen profitieren) oder auf Indizes, wenn ein Land eine Outperformance erzielt. Oftmals werden ähnliche Rohstoffe im Pairs-Trading gehandelt, um von Veränderungen in der relativen Outperformance oder Volatilität zu profitieren, wie beispielsweise Rohöl gegenüber Erdgas oder Gold gegenüber Silber. Prognose & Kursziele

EurUsd Prognose & KurszieleGBP Prognose & KurszieleTürkische Lira Prognose & Kursziele
Dow Jones Prognose & KurszieleNasdaq 100 Prognose & KurszieleGold Prognose & Kursziele
Rohöl Prognose & KurszieleErdgas Prognose & KurszieleSilber Prognose & Kursziele

Hedging mit sicheren Häfen

Sichere Anlagen sind Finanzinstrumente, die in Zeiten wirtschaftlicher Abschwächung tendenziell ihren Wert behalten oder sogar an Wert gewinnen. Es gibt eine Reihe von Vermögenswerten, die sowohl in die Kategorie der sicheren Anlagen als auch in die der Absicherungsinstrumente fallen.

Gold

Das Edelmetall gilt aufgrund seiner Seltenheit, Zuverlässigkeit und Stabilität auf dem Rohstoffmarkt für viele Anleger oft als „sicherer Hafen“. Der Wert von Gold bleibt über viele Jahre hinweg konstant, und in Zeiten politischer, sozialer und wirtschaftlicher Unsicherheit entscheiden sich Händler möglicherweise dafür, in Gold zu investieren, um ihre Positionen in anderen, unter Druck geratenen Märkten abzusichern. Es dient zudem als Absicherung gegen Inflation, die die Kaufkraft von Fiat-Währungen (insbesondere der am weitesten verbreiteten wie USD und EUR) schmälert. Der Goldpreis steigt zudem tendenziell, wenn der Aktienmarkt einbricht, sodass sich Aktienhändler in Zeiten zunehmender Abwärtsvolatilität auf diesen Rohstoff konzentrieren könnten.

Gold handeln: So geht es

Staatsanleihen

Schuldtitel wie US-Staatsanleihen (T-Bonds) und britische Staatsanleihen (Gilts) gelten allgemein als sichere Anlagen für das ganze Jahr. Sie bieten bis zu ihrem Fälligkeitstermin eine feste Rendite, und bei Fälligkeit zahlt der Staat dem Anleihegläubiger den Nennwert der Anleihe aus. Das bedeutet, dass Ihnen das investierte Kapital dann zurückgezahlt wird. Obwohl Staatsanleihen eher risikoscheue Anleger anziehen, können sie dennoch von Zinssätzen, Inflation und der Währungsstärke einer bestimmten Volkswirtschaft beeinflusst werden, wenn auch nicht so stark wie andere Finanzmärkte, beispielsweise der Aktienmarkt. In Zeiten von Marktunsicherheit gelten Staatsanleihen typischerweise als sicherer Hafen.

Bonds handeln: So geht es

Safe Haven Währungen

Währungen wie der US-Dollar (USD), der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) gelten auf dem Devisenmarkt allgemein als sichere Häfen. Dies liegt daran, dass ihre Volkswirtschaften besonders stark sind (die USA haben die größte Volkswirtschaft der Welt) und stabile Zinssätze sowie Wechselkurse aufweisen. Der USD ist die globale Reservewährung, was bedeutet, dass er für viele Geschäftsabschlüsse verwendet wird und oft nicht von nationalen oder internationalen Unsicherheiten beeinträchtigt wird. Die Schweiz verfügt zudem über einen Kapitalmarkt mit geringer Volatilität, eine stabile Regierung, steuerfreundliche Regelungen für Vermögende und eine minimale Arbeitslosigkeit, wovon Händler in Zeiten von Marktunsicherheit profitieren können.

FX Handel: So geht es

Hedging: Funktionsweise im Überblick

Um mit der Absicherung zu beginnen, gibt es einige Schritte, die jeder Trader und Investor befolgen sollte. Diese sind:

  • Machen Sie sich die Grundlagen Ihrer finanziellen Ziele klar
  • Ermitteln Sie, wo Risiken bestehen und wie sich diese auf Ihre Ziele auswirken könnten
  • Quantifizieren Sie Risiken, führen Sie Stresstests und Szenarioanalysen durch
  • Entscheiden Sie, welche Risikobereitschaft für Sie angemessen ist
  • Finden Sie einen Absicherungsstil und eine Strategie, die zu Ihrer Risikobereitschaft passen und mit Ihren finanziellen Zielen im Einklang stehen
  • Wählen Sie die passenden Absicherungsprodukte für diese Strategie aus
  • Überwachen, bewerten und passen Sie Ihre Absicherungsstrategie an, wenn sich die Umstände ändern

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Test einiger CFD Hedging Strategien

Lassen Sie uns untersuchen, wie man Hedgingstrategien am Devisen- und Aktienmarkt als Teil einer CFD-Handelsstrategie für einen Aktionär nutzen kann, der bereits Aktien des Unternehmens aus anderen Quellen besitzt.

Die Reaktion von Anlegern auf potenzielle Volatilität hängt von ihren individuellen Umständen und ihrem Ansatz ab. Für aktive Anleger, risikoscheue Anleger und solche mit konzentrierten Beständen in einer einzelnen Aktie kann eine Absicherung eine sinnvolle Option sein.

Wie sichert man eine Devisenposition ab?

Nehmen wir als Beispiel eine politische Situation, etwa den Handel im Zusammenhang mit den US-Wahlen. Hierfür könnten wir eine Devisen-Korrelations-Hedging-Strategie anwenden, bei der zwei direkt miteinander verbundene Währungspaare ausgewählt werden, wie beispielsweise EUR/USD und GBP/USD.

How to hedge a Forex position?
Source: NAGA WebTrader

Nur zu Illustrationszwecken. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wenn Sie Ihr USD-Risiko absichern möchten, könnten Sie eine Long-Position für GBP/USD eröffnen und gleichzeitig EUR/USD shorten. Das bedeutet: Wenn der Dollar gegenüber dem Euro an Wert gewinnt, führt Ihre Long-Position zu Verlusten, die jedoch durch einen Gewinn aus der Short-Position ausgeglichen würden. Sollte der Dollar hingegen gegenüber dem Euro an Wert verlieren, würde Ihre Absicherungsstrategie dazu beitragen, das Risiko der Short-Position auszugleichen.

Wie sichert man eine Short-Position in Aktien ab?

Ein Anleger, der 1.000 Tesla-Aktien besitzt und nach einer Bekanntgabe, wie beispielsweise einem Gewinnbericht, einen Kursrückgang befürchtet, kann ein Konto bei NAGA.com eröffnen. Im Vorfeld des Unternehmensberichts eröffnet der Anleger eine Position, um 1.000 Einheiten zu verkaufen. Der Kurs, zu dem der CFD-Handel ausgeführt wird, wird „festgeschrieben“.

How to hedge a short stock position?
Source: NAGA WebTrader

Nur zu Illustrationszwecken. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Fällt der Kurs der Tesla-Aktie, könnten Verluste aus dem Aktienbesitz durch Gewinne aus der verkauften CFD-Position ausgeglichen werden. Es ist wichtig zu beachten, dass dies auch bedeutet, dass der Aktionär nicht von einer möglichen Kursrallye der Tesla-Aktie nach der Veröffentlichung der Ergebnisse profitiert. Etwaige Gewinne aus dem Kursanstieg der Tesla-Aktie können durch Verluste aus der verkauften CFD-Position neutralisiert werden. Diese Art der Absicherungsstrategie reduziert das Marktrisiko des Aktienbesitzes (bei korrekter Ausführung auf null), doch gibt es weitere Risiken und Kosten, die Anleger berücksichtigen müssen.

Immobilie im Ausland wird verkauft? Mit Derivate Handel den Kaufpreis absichern

Nehmen wir an, Sie sind ein in den USA ansässiger Anleger, der plant, in sechs Monaten eine Immobilie in Europa zu verkaufen. Beim aktuellen EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 ist Ihre 250.000 € teure Villa 300.000 $ wert (250.000 x 1,2). Sie befürchten, dass der Dollar gegenüber dem Euro an Wert gewinnen könnte, was den Wert Ihrer Auslandsinvestition mindern würde.

Um Ihr Währungsrisiko abzusichern, entscheiden Sie sich für einen Short-CFD auf EUR/USD – Sie kaufen den Dollar und verkaufen gleichzeitig den Euro. Ein EUR/USD-Kontrakt hat einen Wert von 100.000 €, sodass Sie ein Engagement in Höhe von 2,5 Kontrakten eingehen müssten, um das Währungsrisiko Ihrer 250.000 € teuren Villa auszugleichen. Für Kunden von NAGA.com entspricht ein Kontrakt 10 $ pro Punkt, sodass 2,5 Kontrakte Ihnen 25 $ pro Punkt einbringen würden. Sie würden Ihre Position eröffnen, um EUR/USD zum aktuellen Geldkurs (Verkaufskurs) von 1,20 zu verkaufen.

How to hedge a property being sold overseas?
Source: NAGA WebTrader

Nur zu Illustrationszwecken. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Sobald Sie Ihren Short-CFD-Trade platziert hätten, würde der Gewinn aus der CFD-Position einen Teil des Wertverlusts der Immobilie ausgleichen, falls der Dollar gegenüber dem Euro an Wert gewinnen würde. Wenn der Kurs von EUR/USD fallen würde, könnten Sie sich entscheiden, Ihren Trade zum Briefkurs (Kaufkurs) von 1,05 zu schließen. Der Markt hätte sich um 1.500 Punkte zu Ihren Gunsten bewegt – wodurch Sie 37.500 $ (1.500 x 25 £) vor Abzug anderer Handelskosten verdienen würden.

Gleichzeitig wäre der Preis Ihrer Immobilie durch diesen Wertverlust des EUR/USD-Kurses negativ beeinflusst worden. Zum neuen Kassakurs von 1,05 wäre Ihre europäische Villa 262.500 $ wert – ein Verlust von 37.500 $. Dieser Verlust wäre nun durch den Gewinn aus Ihrem Short-CFD-Trade abgesichert worden.

Wäre Ihre Prognose falsch gewesen und hätte der Dollar nicht an Wert gewonnen, könnte der Verlust aus Ihrem CFD-Geschäft teilweise durch den günstigen Wechselkurs bei Ihrem Immobilienverkauf ausgeglichen worden sein.

Beispiel für Hedging mit Pairs Trading

Nehmen wir an, Sie entscheiden sich, im Rahmen eines Pairs-Trades eine Long-Position in Gold zu eröffnen und eine entsprechende Short-Position in Silber einzugehen. Ihre Renditen würden davon abhängen, wie sich die beiden Edelmetalle im Verhältnis zueinander entwickeln, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Example of a pairs trading strategy
Source: NAGA WebTrader

Nur zu Illustrationszwecken. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

  • Beide Seiten bewegen sich um denselben Prozentsatz nach oben oder unten: Wenn sich Gold und Silber prozentual um denselben Betrag bewegen, sollten sich die Renditen auf beiden Seiten des Handels gegenseitig aufheben. Wenn beispielsweise beide um 10 % steigen, würde der Gewinn von 10 % aus der Long-Position in Gold durch den Verlust von 10 % aus der Short-Position in Silber ausgeglichen, sodass Sie eine Nullbilanz erzielen. Wenn beide um 10 % fallen, würde der Gewinn aus der Short-Position in Silber durch den Verlust aus der Long-Position in Gold ausgeglichen. Somit sichern sich die beiden Positionen gegenseitig ab.
  • Beide Seiten steigen: Wenn Gold um 10 % steigt und Silber um 8 %, würde der 10-prozentige Gewinn bei Gold teilweise durch den 8-prozentigen Verlust bei Silber ausgeglichen, sodass Ihnen ein Gewinn von 2 % verbleibt. Wenn Silber um 10 % steigt und Gold nur um 8 %, würde der Gewinn bei Gold durch den Verlust bei Silber mehr als ausgeglichen, sodass Sie einen Verlust von 2 % verzeichnen.
  • Beide Seiten fallen: Nehmen wir an, beide Metalle fallen und Gold sinkt um 8 %, während Silber um 10 % fällt. Der Gewinn aus der Short-Position in Silber würde teilweise durch den Verlust aus der Long-Position in Gold ausgeglichen, sodass Ihnen ein Nettogewinn von 2 % verbleibt. Würde Silber jedoch um 8 % fallen und Gold um 10 %, würde der Verlust aus der Goldposition den Gewinn aus der Silberposition mehr als ausgleichen, sodass Sie einen Verlust von 2 % verzeichnen würden.
  • Beide Seiten entwickeln sich zu Ihren Gunsten: Angenommen, Sie haben Glück und Gold steigt um 10 %, während Silber um 8 % fällt. Der Gewinn von 10 % aus der Long-Position in Gold, gepaart mit dem Gewinn von 8 % aus der Short-Position in Silber, beschert Ihnen eine Rendite von 18 % aus dem Pairs-Trade.
  • Beide Seiten entwickeln sich zu Ihren Ungunsten: Ein großes Risiko beim Pairs-Trading besteht darin, dass Sie in eine Squeeze-Situation geraten könnten, wenn sich beide Seiten des Trades in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Angenommen, Gold fällt um 8 % und Silber steigt um 10 %, dann würde der Verlust von 8 % auf der Goldposition in Verbindung mit dem Verlust von 10 % auf der Silberposition zu einem Verlust von 18 % beim Pair-Trade führen.

Hedging Kosten mit CFDs

Natürlich sind mit der Eröffnung einer CFD-Position Kosten verbunden.

Finanzierungskosten

Das Halten einer Position über Nacht führt zu Übernachtgebühren; sind die CFD-Positionen jedoch nur für wenige Tage offen, fallen diese wahrscheinlich nur minimal aus.

Erforderliche Margin

Für die Eröffnung einer Long- oder Short-Position in CFDs ist eine Anfangsmarge erforderlich. Diese hängt in der Regel von den regulatorischen Vorschriften oder der Größe und Liquidität des Instruments ab, wodurch CFDs eine kapitaleffizientere Form der Absicherung darstellen.

Steuerliche Aspekte

Diese hängen von den individuellen Umständen ab, doch bei CFDs müssen Sie in der Regel Kapitalertragsteuer zahlen, obwohl sie von der Stempelsteuer befreit sind.

Hedging mit Demo testen

Bevor Sie eine Absicherungsstrategie umsetzen, sollten Sie versuchen zu berechnen, ob sich das Risiko-Ertrags-Verhältnis lohnt; mit anderen Worten, ob die Kosten für die Eröffnung mehrerer Positionen die bei einem bestimmten Handel eingesparten Verluste überwiegen.

Vor- und Nachteile von Hedging

Hedging ist eine Technik zum Risikomanagement, doch es ist wichtig zu bedenken, dass nahezu jede Hedging-Methode ihre eigenen Nachteile mit sich bringt. Erstens ist Hedging, wie oben erwähnt, unvollkommen und bietet weder eine Garantie für zukünftigen Erfolg noch stellt es sicher, dass Verluste gemindert werden. Vielmehr sollten Anleger Hedging unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile betrachten.

Was sind die Vorteile von Hedging?

Was sind die Nachteile von Hedging?

  1. Hedging hilft dabei, Verluste zu begrenzen und Gewinne zu sichern.
  2. Die Strategie kann genutzt werden, um schwierige Marktphasen zu überstehen.
  3. Sie bietet Ihnen Schutz vor Veränderungen wie Inflation, Zinssätzen, Wechselkursen und vielem mehr.
  4. Sie kann ein wirksames Mittel sein, um Ihr Handelsportfolio mit zahlreichen Anlageklassen zu diversifizieren.
  5. Trägt dazu bei, die Liquidität auf den Finanzmärkten zu erhöhen.
  1. Keine Handelsstrategie ist völlig risikofrei; daher sollten Sie dennoch geeignete Maßnahmen zum Risikomanagement bei Ihren Trades ergreifen, wie beispielsweise die Verwendung von Stop-Loss-Orders und anderen Kontrollmechanismen.
  2. Da Hedging einem Trader selten zu Gewinnen verhilft, kann es Verluste bestenfalls nur abmildern.
  3. Hedging ist mit Kosten verbunden, die den Gewinn auffressen können.
  4. Risiko und Ertrag stehen oft in einem proportionalen Verhältnis zueinander; daher bedeutet eine Risikominderung auch eine Verringerung der Gewinne.
  5. Für die meisten kurzfristigen Trader, z. B. für Daytrader, ist Hedging eine schwer umzusetzende Strategie. 

Fazit zum Hedging in Trading & Investment

Wie wir gesehen haben, wird eine Absicherung durch die strategische Platzierung von Trades erreicht, sodass ein Gewinn oder Verlust in einer Position durch Wertveränderungen der anderen Position ausgeglichen wird. Dies kann durch verschiedene Strategien erreicht werden, beispielsweise durch die Eröffnung einer Position, die Ihre bestehende Position direkt ausgleicht, oder durch den Handel mit Vermögenswerten, die sich tendenziell in eine andere Richtung bewegen als die anderen Vermögenswerte, mit denen Sie handeln.

Da mit der Eröffnung einer neuen Position Kosten verbunden sind, würden Sie wahrscheinlich nur dann hedgen, wenn dies durch das reduzierte Risiko gerechtfertigt ist. Sollte die ursprüngliche Position an Wert verlieren, würde Ihr Hedge einen Teil oder die gesamten Verluste ausgleichen. Bleibt Ihre ursprüngliche Position jedoch profitabel, können Sie die Kosten des Hedges decken und haben dennoch einen Gewinn als Ergebnis Ihrer Bemühungen.

Ein wichtiger Aspekt ist, wie viel Kapital Ihnen für das Hedging zur Verfügung steht, da die Platzierung zusätzlicher Trades zusätzliches Kapital erfordert. Die Erstellung eines Budgets ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihnen nicht das Geld ausgeht. Eine häufig gestellte Frage lautet: „Wie viel sollte ich absichern?“, doch die Antwort variiert von Trader zu Trader, je nach verfügbarem Kapital und Risikobereitschaft.

Der Betrag, den Sie absichern sollten, hängt davon ab, ob Sie Ihr Risiko vollständig eliminieren oder eine Position nur teilweise absichern möchten. Eine Absicherung sollte immer auf die jeweilige Person, ihre Handelsziele und ihr gewünschtes Risikoniveau zugeschnitten sein.

Kostenlose Ressourcen

Bevor Sie mit der Absicherung Ihrer Trades und Investitionen beginnen, sollten Sie die von uns angebotenen Bildungsressourcen wie die NAGA Academy oder ein Demo-Handelskonto in Betracht ziehen. Die NAGA Academy bietet eine Vielzahl kostenloser Handelskurse zur Auswahl, die sich jeweils mit einem anderen Finanzkonzept oder -prozess befassen – wie beispielsweise den Grundlagen der Analyse –, um Ihnen zu helfen, ein besserer Trader zu werden oder fundiertere Investitionsentscheidungen zu treffen.

Unser Demokonto ist der ideale Ort, um mehr über den Handel mit Hebelwirkung zu lernen. Dort können Sie ein tiefes Verständnis dafür entwickeln, wie CFDs funktionieren – und wie es ist, mit Hebelwirkung zu handeln –, bevor Sie echtes Kapital riskieren. Aus diesem Grund ist ein Demokonto bei uns ein hervorragendes Werkzeug für Anleger, die den Übergang zum Handel mit Hebelwirkung anstreben.

Quellen:

https://corporatefinanceinstitute.com/resources/derivatives/hedging

https://academyflex.com/the-comprehensive-guide-to-understanding-derivatives-and-hedging-strategies

Häufig gestellte Fragen zum Hedging in Trading und Investment

Nein, Hedging wird in erster Linie als Instrument des Risikomanagements eingesetzt, um Verluste zu minimieren, und nicht als Strategie zur Erzielung von Gewinnen. 

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